Dass Buffets nicht langweilig sein müssen, zeigt das Catering der Gaumenfreundinnen. Ihre Küche ist rein vegetarisch, einfalls- und abwechslungsreich und natürlich Bio. Von Fans der veganen Küche über neugierige Flexitarier bis hin zu eigentlichen Fleischtigern: es soll für jede und jeden etwas dabei sein – das ist der Anspruch der Gaumenfreundinnen mit ihrem Speisenangebot.

© Gaumenfreundinnen

So kann man Grillgemüse-Spieße mit Räuchertofu und Brötchen mit Rote-Rüben-Kren-Aufstrich neben Kaspressknödeln und Arancini (sizilianische, gebackene Risottobällchen mit Käsefüllung) finden; es gibt eine marokkanische Tajine, ebenso wie Spinatspätzle mit Käsesauce.
In der Küche der Gaumenfreundinnen spiegeln sich sowohl die Herkunft der beiden Gründerinnen – Südtirol und Wien – als auch ihre vielen Reisen um die Welt wider: Sie kochen gerne österreichische, herzhafte Gerichte und haben einen Faible für mediterrane Küche.

© Gaumenfreundinnen

Ergänzt wird ihre Speisepalette durch internationale Gerichte beispielsweise aus der asiatischen, karibischen oder indischen Küche. Viele Institute sowie Unternehmen bestellen bei den Gaumenfreundinnen eine Workshop- oder Konferenzbewirtung. Aber auch NGOs und Vereine, die nach einem Vortrag bei Speis und Trank zum Netzwerken einladen möchten, sowie Privatpersonen, die ein besonderes Catering für eine Hochzeits-, Geburtstags-, oder Tauffeier suchen, werden bei den Gaumenfreundinnen fündig. Große Institutionen, die sich eine regelmäßige Lieferung des Mittagessens für ihre Belegschaft wünschen, zählen auch zu den Kunden der Gaumenfreundinnen.

Gaumenfreundinnen © Peter Barci

Neben Speisen bieten die Gaumenfreundinnen auch Bio-Säfte, Bio-Wein aus dem Weinviertel und österreichisches Bio-Bier an. Die Heißgetränke und hausgemachten Sirupe sind ebenso zu hundertprozentig Bio. Für den besonderen Anlass und auf Anfrage kann das vielfältige Getränkeangebot durch diverse Aperitifs und Cocktails ergänzt werden.

Gaumenfreundinnen © Lorenz Zenleser

Vieles verbindet die beiden Unternehmerinnen Philippa Erlacher und Margherita Putze. Ganz besonders wichtig ist ihnen, ihr Unternehmen so nachhaltig wie möglich zu gestalten: dazu zählen der Einkauf bei Biobauern aus Niederösterreich und dem Burgenland, das aktive Vermeiden von Lebensmittelabfällen, ein regionales und saisonales Angebot und vieles mehr. Gerichte, die je nach Saison variiert werden, sind unter anderem Streuselkuchen, Mini-Gemüsestrudel oderQuiche der Saison. Außerdem wird auf der Speisekarte auf ein hundertprozentig fleischloses Angebot gesetzt. Philippa‘s und Margherita‘s Ziel ist es, das Catering so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

© Gaumenfreundinnen

Dies war eine natürliche Entwicklung, die sicherlich auch daher rührt, dass den Gaumenfreundinnen ein nachhaltiger Lebensstil schon lange vor der Gründung des Unternehmens wichtig war und es weiterhin ist. Selbstverständlich für die Unternehmerinnen ist deshalb auch, dass sie sich jährlich einer Kontrolle der Austria Bio-Garantie unterziehen – wo Bio drauf steht, soll auch Bio drin sein, finden sie.

Außerdem ist das Unternehmen seit Sommer 2016 Mitglied von BIO AUSTRIA, womit ein weiterer Schritt in Richtung regionaler Bio-Lebensmittel gemacht wurde. Viele Lebensmittel beziehen die Gaumenfreundinnen direkt bei BIO AUSTRIA Bäuerinnen und Bauern, wie beispielsweise die Freilandeier vom Biohof Auer aus Göpfritz, die Walnüsse vom Biohof Grießler aus Bischofstetten, das Obst und Gemüse vom Biohof Adamah aus Glinzendorf oder die Milch vom Bio-Milchhof Koppensteiner. Sonst wird hier für die Produktion Ökostrom bezogen, Mehrwerg-Geschirr verwendet und es gilt die Devise: Zuerst überprüfen, ob es den Gegenstand auch Zweiter Hand zu kaufen gibt; wenn nicht, haben nachhaltige Produkte Vorrang.

Die Gaumenfreundinnen kooperieren auch mit Foodsharing. Sollten wider Erwarten doch einmal größere Mengen an Speisen überbleiben, werden diese über das Foodsharing-Netzwerk verteilt. Sie sehen ihr Unternehmen als diversen und inklusiven Betrieb und achten bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter*innen besonders auf ein ausgeglichenes Verhältnis hinsichtlich dem Geschlecht, dem Alter sowie dem sozialen Hintergrund und der ethnischen Herkunft.

Disclaimer: Diese Betriebsvorstellung beruht nicht auf einem Besuch des Hauses durch die Redaktion, sondern auf der Selbstbeschreibung des Betriebs.