Der Retter ist eine Institution. Innerhalb seiner Hauptzielgruppe, den Personalchef und –chefinnen des Landes und ihren Trainern und Beratern ist er (der Retter, der Betrieb, der Hof, …) ein Garant für Exzellenz und über die Maßen zufriedene Teilnehmer. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurde das damals schon recht erfolgreich laufende und stets gut beleumundete Hotel einem gewaltigen Umbau unterzogen.

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Alleine die Planung für dieses Projekt war legendär. Ulli und Hermann Retter, die Hoteliers und Wirtsleute haben damals keine Kosten gescheut und eine stattliche Gruppe von Trainern, Architekten, Raumgestaltern, Geomanten und Feng Shui-Fetischisten eingeladen, ein Wochenende lang ihren kühnsten Phantasien freien Lauf zu lassen und Wünsche für ein Seminarhotel ihrer Träume zu hinterlassen. Darauf haben die Architekten und Planer aufgebaut und ein harmonisches, weitläufiges und durchdachtes Hotel gebaut, das keine Wünsche offen lässt.

Mit ähnlicher Perfektion gehen Ulli Retter und ihr Team das kulinarische Angebot im Hotel an.Alleine das Frühstücksbuffet ist einzigartig und überrascht mit hochgradig regionalen Köstlichkeiten aus dem Pöllauer Tal und seiner näheren Umgebung. Als Mitglied der „Grünen Haube“ ist es der Familie oberstes Gebot, die Gäste nur mit hausgemachten Kreationen zu verwöhnen. Besonders am Herzen liegen ihnen dazu die hochwertigen Lebensmittel des Naturparks Pöllauer Tal und die Weine aus biologischer Landwirtschaft.

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Bis vor kurzem ist übrigens auch der Obsthof Retter, eine Bio-Brennerei, die von Ulli Retters Schwager Werner geführt wird, oberhalb des Hotels gelegen. Klarerweise gibt es die Produkte des Obsthofs, allen voran die diversen Hirschbirnendinge, auch im Hotel. Andere Lieferanten sind die Ölmühle Fandler, ebenfalls am Pöllauberg daheim, die Bio-Hofkäserei Krogger oder der Bio-Hof Guggerell für Erdäpfel und Knoblauch. Auf der sehr übersichtlich gestalteten Website kann man sich zudem über die diversen Lieferanten und ihre Zertifizierungen informieren.

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Die Küchenlinie ist ebenfalls von Regionalität geprägt und richtet sich – die Portionsgrößen betreffend – nach den Bedürfnissen der Seminarkunden. Absolut sensationell sind die Klassiker der österreichischen Küche. Kalbswiener und Tafelspitz suchen ihresgleichen und zeigen die handwerkliche Fertigkeit und Kompetenz der Küche. Es passiert praktisch nie, dass die Gemüsebeilagen belanglos geraten. Immer sind sie frisch, knackig und unterstreichen ihren eigenen Geschmack und Charakter. Ein wenig zu stark betont und verwendet wird die regionale Hirschbirne. Das ist zwar einerseits gut, manchmal wirken die Gerichte allerdings noch nicht ganz ausgereift.

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In Summe ist der Retter ein perfekter Hide-away Platz. Auch für Nicht-Seminaristen. Der Bio-Anteil in Keller und Küche ist hoch, das gesamte Gebäude barrierefrei und bei der Bauweise haben ökologische Gedanken eine wesentliche Rolle gespielt.

Update September 2018:

Was Ulli und Hermann Retter schon als Bauernkinder kennen und schätzen gelernt haben, wurde nun über den Sommer 2018 umgesetzt und mit dem BioGut Anfang September präsentiert. Geschlossene Lebensmittelkreisläufe.

„Im Kreislauf der Natur vom Ursprung zur Vollendung“ lautet das Motto im neu eröffneten energieoptimierten BioGut. Hier wird das gesamtes Bio-Brot und Gebäck für das Hotel gebacken, die Bio-Früchte aus der seit 25 Jahren biozertifizierten Landwirtschaft zu feinem BioEis, Destillaten, Marmeladen veredelt und die Kräuter des Gartens zu Tee verarbeitet. Jeden Freitag ab 16.30 gibt es für die Hotelgäste Führungen mit gemeinsamen Verkostungen der Spezialitäten.

In der Plauderei, einem Seminarraum mit Terrasse finden ab Oktober 2018 Brotbackkurse, Vegan-Kochkurse, Kräuterworkshops und Kurse zur Bienenhaltung oder Kompostier-Workshops statt.

RETTER Seminar Hotel Restaurant; Pöllauberg 88; 8225 Pöllauberg in der Steiermark